Tipps für ein nachhaltiges Weihnachtsfest

Weihnachten steht vor der Tür. Schnell werden für den Weihnachtszauber noch letzte Geschenke besorgt, Leckereien gebacken und Wohnungen geschmückt. Nachhaltigkeit bleibt bei den Vorbereitungen jedoch oft auf der Strecke – dabei gibt es einige Möglichkeiten, an und um Weihnachten herum auf Nachhaltigkeit zu achten. Katzensprung hat Tipps für ein nachhaltiges Weihnachtsfest.

Ein Geschenk verpackt in einem Stofftuch.

Furoshiki nennt sich die Kunst, Geschenke in nichts weiter als einem Stofftuch dekorativ und Müll frei zu verpacken. So freut sich nicht nur der/die Beschenkte, sondern auch die Umwelt. Weitere nachhaltige Ideen für die Weihnachtszeit liefert der Katzensprung-Adventskalender 2022 unter www.katzensprung-deutschland.de; Copyright Foto: Pexels

Das Weihnachtsfest nachhaltig zu gestalten, ist gar nicht so kompliziert oder zeitaufwändig, wie man denkt. „Vielmehr stimmen einen die Vorbereitungen auf Weihnachten ein und lassen uns die Weihnachtszeit viel achtsamer erleben,“ weiß Kathrin Risthaus, Projektkoordinatorin für das Projekt Katzensprung beim Verband Deutscher Naturparke e. V. Bei der Einstimmung auf Weihnachten hilft auch der Katzensprung-Adventskalender, bei dem das Projekt-Team jeden Tag ein Türchen auf Instagram und Facebook öffnet. Dahinter verbergen sich viele spannende Tipps und Anregungen für nachhaltige Weihnachtstage sowie Gewinne der Katzensprung-Projektpartner.

Do it yourself: Weihnachtsdekorationen

Plastik-Rentiere, Baumschmuck aus Glas oder Kerzen aus Paraffin (Mineralöl) verbrauchen Ressourcen, produzieren Müll und kosten Geld. Dabei bietet die Natur viele schöne Materialien, aus denen sich Dekorationen für ein nachhaltiges Weihnachtsfest selbst basteln lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Stück Moos oder ein paar Tannenzweigen, die mit Strohsternen, getrockneten Orangenscheiben und Anissternen geschmückt eine schöne Tisch- oder Wanddekoration abgeben? Oder mit nachhaltigem Baumschmuck aus alten Buchseiten oder Salzteig? Letzterer lässt sich ganz leicht aus nur wenigen Zutaten selbst herstellen. Einen besonderen Tipp hat Cara Wallenhorst, Kommunikationsverantwortliche für das Projekt Katzensprung bei der fairkehr GmbH: „Ich ritze die Anhänger vor dem Backen mit einem spitzen Messer ein und bemale sie nach dem Backen mit bunten Farben. So werden sie ganz individuell. Der eignen Kreativität sind bei der Gestaltung eines nachhaltigen Weihnachtsfests keine Grenzen gesetzt.“ Der selbstgebastelte Baumschmuck macht sich dann toll an einer nachhaltigen Weihnachtsbaumalternative, zum Beispiel wiederverwendbar aus Pappe oder Holz, oder als gemieteter Baum im Topf.

Zeit in der Natur verschenken

Ein nachhaltiges Weihnachtsfest spiegelt sich dabei nicht nur in einer umweltverträglichen Dekoration, sondern auch in den Geschenken wider. Das Katzensprung-Team empfiehlt deshalb, gemeinsame Zeit zu verschenken. Unter www.katzensprug-deutschland.de gibt es viele Anregungen für klimaschonende Naturerlebnisse, die sich als Geschenk eignen. Sei es ein Spaziergang in einem der 19 Modell-Naturparke des Projekts – wahlweise mit Lama oder Esel –, eine außergewöhnliche Übernachtung im Strandkorb oder Schäferwagen oder ein Adrenalinkick auf dem :metabolon-Gelände. Übrigens: Nachhaltigkeit umfasst auch die Geschenk-Verpackung! Nachhaltige Alternativen sind zum Beispiel die japanische Verpackungskunst Furoshiki, bei der ein Stofftuch die Geschenke kunstvoll umhüllt, oder einfach alte Zeitungen, Buchseiten oder bereits benutztes Geschenkpapier aus dem letzten Jahr.

Katzensprung wünscht allen ein nachhaltig schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Über Katzensprung

Das Projekt „Katzensprung 2.0 - Aktiv für den Klimaschutz im Deutschlandtourismus" wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Das Vorhaben ist eine Fortführung des erfolgreichen Pilotprojektes „Katzensprung. Kleine Wege. Große Erlebnisse" und Verbundprojekt zwischen dem Verband Deutscher Naturparke e.V., dem Institut für Nachhaltige Ernährung und Ernährungswirtschaft an der FH Münster, der Technischen Universität Berlin – Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre (TUB) sowie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie gGmbH.