Die Naturparke

Die untenstehenden zehn ausgewählten Naturparke - siehe Kacheln - wurden im 1. Screening auf ihre nachhaltigen, touristischen Angebote analysiert und erhielten Handlungsempfehlungen. Fünf der zehn Naturparke wurden in einer zweiten Runde ausgewählt, um die Handlungsempfehlungen gemeinsam im Rahmen des Projektes konkret umzusetzen.

Zu den umgesetzten Projekten und Ergebnissen in den fünf Modell-Naturparken Ammergauer Alpen, Hessische Rhön, Lüneburger Heide, Schwarzwald Mitte/Nord und Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale klicken Sie auf die Links, die u. st. Naturparkkacheln oder auf die Projektseite www.naturparke.de.

Der Naturpark als Ideengeber und Manager für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz am Beispiel des Projekts „Katzensprung“

Urlaub machen, ohne dafür ins Flugzeug steigen zu müssen, Abenteuer vor der eigenen Haustür erleben – das Projekt „Katzensprung – Kleine Wege. Große Erlebnisse.“ steht seit drei Jahren für nachhaltiges Reisen mit hohem Erlebnisfaktor ohne großen CO2-Fußabdruck – u.a. in Deutschlands Naturparken. Ihr Beitrag als Ideengeber und Manager für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz am Beispiel des Projekts „Katzensprung“ ist unverzichtbar.

Die im Projekt gefundenen „Leuchttürme“ eines klimaschonenden Tourismus – rund zwei Drittel davon finden sich in oder in der Nähe von  Naturparken – machen deutlich, dass #katzensprungerlebnisse im eigenen Land wirklich cool sind und nichts mit Trostpreis, Verzicht und Langeweile zu tun haben. Die Rolle des Naturparks als Ideengeber und Manager für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutzin der Region wird in Zeiten von Corona und Klima- und Naturschutzbewegungen wie etwa Fridays for Future umso bedeutender. Denn alle am Tourismus Beteiligten müssen bestenfalls „an einem Strang ziehen“, um Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Tourismus zu stärken. Das Verbundprojekt „Katzensprung“ hat dazu wertvolle Strategien, praxistaugliche Materialien und Inhalte entwickelt, die auf der Projekt-Homepage www.katzensprung-deutschland.de hinterlegt und für jede Region individuell anwendbar sind.

Wer sich auf den Weg machen möchte, findet hier die wichtigsten Materialien:

Im Logbuch sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt zusammengefasst und mit guten Beispielen hinterlegt. Peter Pachl, Geschäftsführer des Naturparks Zittauer Gebirge – einem der zehn Modell-Naturparke – ist davon begeistert: „Das Katzensprung-Logbuch ist ein sehr kompaktes Werk mit vielen interessanten Anregungen – Glückwunsch!  Ich habe vor, das Logbuch für die weitere Entwicklung im Naturpark Zittauer Gebirge zu nutzen.“

Alle Beteiligten (Naturpark, DMO, Kommunen, touristische Institutionen und Akteure) müssen sich regelmäßig austauschen und vernetzen, um gemeinsam eine einheitliche Kommunikation nach außen zu erreichen, Komplementärangebote zu entwickeln und voneinander „lernen“ zu können – das nimmt der Gast dann als „rundes Bild“ der Destination wahr.

Einer muss managen!
Dies alles funktioniert dauerhaft nur, wenn sich jemand dafür verantwortlich fühlt und regelmäßige Workshops/Treffen initiiert! Diese Rolle kann der Naturpark ausfüllen, ggf. auch gemeinsam mit der zuständigen DMO. Als hilfreich stellte sich im Projekt auch die Motivation und Moderation von außen heraus: Das Katzensprungteam hat immer mit der „Brille von außen geschaut“, welche klimaschonenden Angebote schon vorhanden sind und wie sie präsentiert werden. Dabei wurde selbst in sehr gut aufgestellten Naturparken deutlich, dass die vorhandenen „Schätze“ gar nicht so umfassend wahrgenommen und kommuniziert wurden, wie es nötig ist, damit „Außenstehende“ oder sogar andere Akteure diese auch wahrnehmen, sie also sichtbar werden. Katzensprung machte deutlich, dass es manchmal schon hilft, das Vorhandene neu zu betrachten, ohne Neues „erfinden“ zu müssen, wie das nachfolgende Beispiel zeigt.

Unser Fazit
Das Projekt „Katzensprung“ hat gezeigt, dass Naturparke als Ideengeber und Manager in ihrer Region viel zu den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz (nicht nur) im Tourismus in ihrer Region beitragen und Veränderungen anstoßen und dass die Katzensprung-Methodik sowie die entwickelten Materialien hier eine wertvolle Hilfestellung leisten.